Soziale Organisationen wehren sich gegen mögliche Begnadigung von Perus Ex-Diktator

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In Peru sind hunderte Aktivisten in Lima und Arequipa auf die Straße gegangen, um gegen eine mögliche Begnadigung des wegen Korruption und Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 25 Jahren Gefängnis verurteilten Ex-Diktators Alberto Fujimori zu protestieren. Darunter befanden sich soziale und Menschenrechtsorganisationen, Universitäten sowie Opfer der Zwangssterilisationen, die Fujimori während seiner Regierungszeit (1990-2000) durchführen ließ. Zuvor hatten Aktivisten während der Eröffnung der 163. Sitzung der Interamerikanischen Kommission für Menschenrechte (CIDH) in San Isidro auf die Problematik aufmerksam gemacht. Sie kritisierten ferner, dass sich der peruanische Staat vergangenes Jahr vor dem CIDH zur Schaffung einer Kommission verpflichtet hat, welche die Entschädigung der rund 300.000 von den Zwangssterilisationen betroffenen Frauen sicherstellen soll, dies in der Praxis aber nicht umgesetzt wird.

Perú: víctimas de esterilizaciones forzadas exigen a PPK que no indulte a Alberto Fujimori