Amnesty International prangert Hinrichtung in China an

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Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat ihren Jahresbericht vorgestellt. Demnach wurden im vergangenen Jahr mehr Todesurteile gesprochen – die Zahl stieg im Vergleich zu 2015 um mehr als die Hälfte auf 3117 Fälle an. Die meisten Hinrichtungen wurden 2016 in China, dem Iran, Saudi-Arabien, dem Irak und Pakistan vollstreckt. Das sind zusammengerechnet fast 90% aller Exekutionen weltweit. Informationen von Amnesty International zufolge wurden im vergangenen Jahr insgesamt 1032 Hinrichtungen erfasst, ein Drittel weniger als noch 2015. In mehr als der Hälfte aller Staaten weltweit gibt es derzeit keine Todesstrafe mehr: Doch die Dunkelziffer ist wohl höher: Da die chinesische Führung die Todesstrafe als Staatsgeheimnis behandelt, gibt es aus China kaum Zahlen.

http://de.euronews.com/2017/04/11/ai-prangert-hinrichtungen-in-china-an