2.000 irakische Sicherheitskräfte in einem Monat getötet

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Bei den Kämpfen im Irak sind im vergangenen Monat knapp 2.000 Sicherheitskräfte und mit ihnen verbündete Kämpfer getötet worden. Auch seien landesweit mehr als 900 Zivilisten bei Gefechten oder Terrorakten ums Leben gekommen, teilte die UN-Mission in Bagdad mit. Dies sei ein dramatischer Anstieg, der vor allem auf die erbitterten Gefechte um die Stadt Mosul zurückzuführen sei. Unter den im November getöteten 1959 Sicherheitskräften waren nach UN-Angaben irakische Soldaten und Polizisten sowie kurdische Peshmerga und Sonderkräfte des irakischen Innenministeriums. Ein Sprecher der Peshmerga sagte, seit Juni 2014 seien insgesamt etwa 1.600 kurdische Kämpfer getötet und fast 10.000 verletzt worden. Mosul ist die Hochburg der Terrormiliz Islamischer Staat im Irak. Vor sieben Wochen hatten Regierungstruppen und mit ihnen verbündete Kämpfer eine Offensive zur Rückeroberung der Stadt im Norden des Landes gestartet. Bei der Verteidigung ihrer Hochburg greifen die IS-Kämpfer nach UN-Angaben zu „teuflischsten Praktiken“. Sie schössen aus Häusern von Zivilisten heraus und missbrauchten Zivilisten „als menschliche Schutzschilde“.

http://www.aljazeera.com/news/2016/12/tally-shows-spike-casualties-iraq-161201183153620.html